Der Bundesweite Vorlesetag in der Montekita

Am 18. November 2022 fand der Bundesweite Vorlesetag statt. Unter dem Motto "Gemeinsam einzigartig" feierten die Kinder der Montekita die Vielfalt unserer Gesellschaft als alltägliche Bereicherung.

 

Die Vorleserin Sr. Judith, Lehrerin für gehörgeschädigte Menschen, las nicht nur das Bilderbuch „Ein Fest für Merle“ vor, sondern übersetzte Teile des Buches in Gebärdensprache. Das Bilderbuch handelt von einem vierjährigen Mädchen, das nicht hören kann. Einblicke aus ihrem Kitaalltag zeigen die Schwierigkeiten des hörgeschädigten Kindes sich zurechtzufinden und weckten bei den Montekitakindern Verständnis. Die Kinder hörten gespannt zu und waren fasziniert von den Gebärden aus der deutschen Gebärdensprache. Mit viel Freude übten sie einige Gebärden ein.

 

Der bundesweite Aktionstag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Ziel ist es, ein öffentliches Zeichen für das Vor(L)esen zu setzen. Als Unterstützer des Vorlesetags war die Montekita wieder dabei und feierte wie jedes Jahr das große Lesefest mit.

 

 


Nach dem Vorbild von St.Martin: Montekita spendet an die Mescheder "Tafel"

Der hl. Sankt Martin teilte seinen Mantel und gab die eine Hälfte dem Bettler. Diese Erzählung nahmen die Kinder der Montekita zum Anlass, auch für andere Menschen etwas Gutes zu tun. Pünktlich zum Fest des hl. Sankt Martin brachten die Kinder viele verpackte Lebensmittel mit, die die Pädagoginnen der Tafel überreichten. Frau Franke von der Tafel in Meschede freute sich sehr über die Lebensmittelspenden. „Vielen Dank an die Kinder und Eltern der Montekita. Niemand wird bei uns weggeschickt. Jeder Bedürftige erhält bei uns Hilfe!“

 


Einladung Jahreshauptversammlung 2022

Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 23.11.2022 um 20 Uhr in der Montekita in Bestwig statt. Dazu sind alle Mitglieder der "Elterninitiative für Montessori-Tageseinrichtungen für Kinder Bestwig e.V." herzlich eingeladen. Wir bitten, um zahlreiches Erscheinen.

 


Arbeitskreistreffen der Montessori-Kinderhäuser fand nach dreijähriger Pause wieder statt

Seit über 15 Jahren treffen sich einmal im Jahr die Mitarbeiter*innen der Montessori Kinderhäuser aus dem Hochsauerlandkreis und dem Raum Soest. Hier findet ein Austausch zu allen arbeitsrelevanten und aktuellen Themen statt, werden bestimmte Aspekte der Montessori Pädagogik aufgegriffen und evaluiert.

Nach dreijähriger, coronabedingter Pause lud die Montekita in Bestwig im August zu einem  Arbeitskreis ein. In Kleingruppen tauschten sich die Mitarbeiter*innen zu den Themen Beobachtung und Dokumentation, Psychomotorik, Freiheit und Grenzen, und die vorbereitet Umgebung aus und stellten ihre Erkenntnisse im anschließenden Plenum vor.  

Allen Beteiligten wurde erneut bewusst, dass der Erziehende in der Montessori Pädagogik eine wesentliche Rolle spielt. Die achtsame, liebevolle, authentische Haltung im Umgang mit den Kindern, in Kombination mit fachlicher Kompetenz bildet die Basis für eine gute Begleitung des Kindes.

Die Aufgabe der Erziehenden in den Montessori Kinderhäusern liegt unter anderem darin, dem Kind  Hilfe und weiterführende Impulse anzubieten – so es diese benötigt. Diese Unterstützung reicht jeweils genau so weit, damit das Kind seinen nächsten Schritt eigenständig gehen kann. Denn nur durch die Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung lernt das Kind, erfährt Erfolgserlebnisse und entwickelt  Vertrauen in das eigene Tun. Dabei wird immer an der kindlichen Neugier, der Freude am Experimentieren und Entdecken angeknüpft.

Die aktiv – passive Grundhaltung fassen die Montessorianer  unter „Hilfe, mir es selbst zu tun“  zusammen. Sie setzt genaue Kenntnisse zu den Entwicklungsmaterialien und das Wissen darum, diese dem Kind zum richtigen Zeitpunkt anzubieten voraus. Dieses Wissen basiert auf vorab getätigten Beobachtungen und Dokumentationen.  

Als ebenso wichtig erachteten die pädagogischen Fachkräfte die vorbereitete Umgebung mit überlegten Regeln. Sie stellten fest, dass auch Regeln in gewissen Abständen auf ihre Sinnhaftigkeit evaluiert werden müssen.

Die Pädagogen stellten sich die Frage, ob man diesem Anspruch überhaupt heutzutage noch gerecht werden kann. Hier fordern die pädagogischen Fachkräfte einen besseren Personalschlüssel und kleine Gruppenformen. 

Einen wesentlichen Bestandteil für die qualitativ hochwertige Begleitung des Kindes sehen die Mitarbeitenden der Montessori Kinderhäuser in ihrer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Und ein Erzieher, der sich weiterentwickelt ist ein gutes Vorbild für das Kind.  


Marmelade kochen in der Kita

Die Montekitakinder lernen in der Kita mit allen Sinnen die Herstellung der eigenen Apfelmarmelade kennen. Sie durchlaufen den Entstehungsprozess vom Pflücken bis zum Probieren der eigenen Marmelade. Dadurch erlernen sie viele wichtige Dinge wie Nachhaltigkeit und Wertschätzung und erleben Stolz.

 


Brandschutzschulung für Mitarbeiter*innen

Alle Mitarbeitenden unserer Einrichtungen wurden zum Brandschutzhelfer ausgebildet. Eine kurzweilige Ausbildung die Sicherheit gibt und die hilft in Gefahrensituationen Ruhe zu bewahren, sowie souverän und verantwortungsbewusst zu handeln.


In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

...unsere beiden Montessori - Kindertageseinrichtungen, Montekita und Villa Kunterbunt, starten mit insgesamt 13 neuen Kindern in das neue Kita - Jahr 2022 2023. Unsere Neulinge sind zwischen knapp 1 Jahr und 4 Jahren. Mit diesem Angebot kommt der Träger dem Wunsch und Bedarf vieler Eltern aus dem Raum Bestwig, Olsberg und Meschede nach. Bereits seit 1993 bietet die Elterninitiative das Betreuungsangebot für Kinder unter 3 Jahre an. Von daher können die Mitarbeiterinnen beider Einrichtungen auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen und wissen, dass gerade die Betreuung, Begleitung und Erziehung der Kleinsten intensiv durchdacht und vorbereitet werden muss. Die Kleinen, im Alter von 9 Monaten bis drei Jahren, können sich und ihre Umgebung, entsprechend den pädagogischen Prinzipien Maria Montessoris, täglich neu entdecken und erforschen. Sie erfahren Geborgenheit, indem das pädagogische Personal einfühlsam auf ihre individuellen Bedürfnisse eingeht. Jeder Entwicklungsprozess eines Kindes wird liebe - und respektvoll begleitet und die vorbereitete Umgebung ist dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angepasst.

 

Um den Übergang vom Elternhaus in die Kindertagesstätte so harmonisch wie möglich zu gestalten, werden die Eltern aktiv mit in die Eingewöhnungsphase eingebunden. Sie begleiten ihr Kind anfänglich so lange in die Einrichtung, bis eine stabile Beziehungsebene geschaffen wurde. Durch diese Form der Eingewöhnungsphase, entsteht ein sehr vertrauensvolles Miteinander zwischen den Eltern und den Erzieherinnen, welches bis zum Schuleintritt gelebt wird.

 

Interessierte, die weitere Auskünfte über die beiden Einrichtungen, die Montessori Pädagogik und deren Umsetzung in den Tagesstätten wünschen, können sich gerne vor Ort informieren!

 

 


Interessantes und spannendes Schulkinderprojekt - Kinder erleben die Feuerwehr hautnah!

Unsere Schulis haben das Thema "Brandschutz" erarbeitet. Wie verhalte ich mich im Brandfall? Welche Nummer muss ich wählen und was muss ich am Telefon sagen? Was für Kleidung trägt die Feuerwehr? Diese und weitere Fragen wurden intensiv besprochen. Der Höhepunkt des Projektes war ein Besuch bei der Feuerwehr in Ostwig. Hier wurde unseren Kindern die Ausrüstung, die Geräte und das Feuerwehrauto gezeigt. Alle Kinder waren von diesem Projekt sehr begeistert und mit Freude dabei.

 

An dieser Stelle möchten wir uns noch ganz herzlich bei dem Feuerwehrmann "Andre" bedanken. :)


Die Villa verkauft Würstchen auf der Gewerbeausstellung in Velmede...

...am 2.4.22 und 3.4.22 fand nach einigen Jahren endlich wieder die Gewerbeausstellung in Velmede statt. Auch wir konnten uns mit einem Würstchenstand beteiligen und Spenden für die Elterninitiative sammeln. Es wurden insgesamt am Sonntag über 450 Würstchen verkauft und Spenden in der Höhe von 600€ eingenommen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Eltern die uns so tatkräftig unterstützt haben :)


Die Villa Kinder bereiten ihr Hochbeet vor...

..fleißig wurde bei dem guten Wetter auf unserem Außengelände gearbeitet. Gemeinsam hat die Blaue Gruppe mit den Erzieherinnen das Hochbeet befüllt. Es wurde Stöcke gesammelt, Moos gesucht und Erde wurde gefahren. Zum guten Schluss kam eine große Ladung Pferdemist obendrauf und nun kann das Hochbeet bald bepflanzt werden :).


Wenn Kinder Fragen zum Krieg stellen ...

Die Kinder haben großes Interesse an der Entdeckung der Welt und sie haben das Bedürfnis an den Geschehnissen, die um sie herum passieren, teilzunehmen. Die Kinder möchten ganz viel Wissen sammeln.

Auch der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland bleibt nicht unentdeckt! Wir gehen auf Entdeckungstour und schauen uns genau an, wo sich die Ukraine auf unsere Weltkarte wiederfindet. Auf der Entdeckungstour hat das Kind die Hauptstadt „Kiew“ wiedererkannt.

Wir beantworten Fragen ruhig und sachlich. Wenn die Kinder mehr erfahren möchten, haben wir sehr gute Kinderliteratur, um ihren weiteren Fragen kindgemäß zu begegnen und ihnen Sicherheit und Orientierung zu vermitteln.


Elternrat der Montekita spendet 526,00 €

Der Vorstand der Elterninitiative für Montessori-Tageseinrichtungen Bestwig e.V. freut sich über die Scheckübergabe des Elternrates der Montekita. Im Dezember fotografierten engagierte Eltern alle Kitakinder, bei Wunsch auch mit Geschwisterkindern, vor einem weihnachtlichen Hintergrund. Mit diesen Aufnahmen gestalteten sie Weihnachtskarten und boten diese zum Verkauf an. Das Angebot wurde von den Eltern der Kitakinder sehr gut angenommen. Die stolze Summe von 526,00 € konnte nun überreicht werden. Das ist eine tolle Sache! Das Geld kommt der Elterninitiative zugute, die jährlich 3,4% Eigenmittel für die Einrichtungen Montekita und Villa Kunterbunt aufbringen muss!

 

 

(v.l.) Petra Hülshoff (Kitaleitung), Kerstin Grünwald (Vorstand), Christina Wolff, Teresa Geßner, Lisa Pütz. Alle Personen sind geboostert und haben lediglich für das Foto die Maske abgelegt.

 


Vorlesestunde mit Markus Sommer in der Montekita

Von kleinen Freunden, großen Hindernissen, Streitereien und gemeinsamen Erfolgen las Markus Sommer den Kindern in der Montekita anlässlich des Weltvorlesetages zwei Geschichten vor. Sommer ist Ortsvorsteher in Nuttlar und stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Bestwig. Seine beiden Kinder hatten ebenfalls die Montekita besucht. Daher nahm er die Einladung sehr gerne an.

In dem Buch „Von kleinen Freunden und großen Hindernissen“ von Anja Günther geht es um eine kleine Giraffe, ein kleines Zebra und einen kleinen Elefanten, die sich gemeinsam anstrengen, auf die andere Seite des Flusses zu gelangen, wo leckere, goldgelbe Früchte wachsen. Das kann nur gemeinsam gelingen.

Den etwas älteren Kindern las Markus Sommer das Buch „Wenn zwei sich streiten“ von Britta Sabbag und Igor Lange vor. Das handelt von einem Löwen und einem Tiger, die beide behaupten, sie seien der Stärkere. Statt zu kämpfen, stellen sie sich Aufgaben: Wer kann am meisten tragen, wer am weitesten springen? Auch hier geht es vordergründig um Angeberei, letztlich aber um den Zusammenhalt.

Markus Sommer las die Geschichten nicht nur, sondern stellte den Kindern zwischendurch auch Fragen: „Wer von Euch hat denn schon einmal eine Giraffe gesehen?“ – „Habt Ihr Euch etwa noch nie mit jemandem gezankt?“ So hörten die Jungen und Mädchen aufmerksam zu und bezogen die Geschichten auf ihr eigenes Leben.

Und zum Abschluss gab es für alle noch Schokoküsse. Davon hatte Markus Sommer den kleinen Freundinnen und Freunden in der Montekita ein paar Pakete mitgebracht. Und die teilten sie sich untereinander auf sich auf – ganz ohne zu streiten.


„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir…“

 

Nachdem coronabedingt im Vorjahr der Martinszug ausfallen musste, zogen die Kinder in diesem Jahr wieder durch den Park des Bergklosters Bestwig. Angeführt wurde der Martinszug von dem St. Martin. In gemütlicher Runde ließen die kleinen und großen Besucher den Tag dann am Feuerkorb ausklingen.

 

Um den Gedanken des mitmenschlichen Teilens in die heutige Zeit zu übertragen, packten die Kitakinder viele Weihnachtspäckchen und unterstützten damit das Projekt „Der Weihnachtskonvoi“.

 


Rückblick und Vorstandswahlen

 

Elterninitiative für Montessori – Tageseinrichtungen Bestwig e.V. richtet gut besuchte Jahreshautversammlung mit 3G-Regel aus.

 

Bei der Mitgliederversammlung der Elterninitiative für Montessori – Tageseinrichtungen Bestwig e.V. wurde neu gewählt. Ina Hillebrand schied nach langjähriger aktiver Arbeit aus dem Vorstand aus. Eva Wiese wurde als Beisitzerin neu in den Vorstand gewählt. Des Weiteren wurde Lucas von Fürstenberg als Vorsitzender, Benjamin Heidelberg, Kerstin Grünwald und Cathrin Klamandt in ihren Ämtern bestätigt. Unterstützt wird der gewählte Vorstand von Andreas Reichert, geborenes Mitglied, Personalleitung "Bildung und Erziehung" der Ordensgemeinschaft SMMP. 

Die Corona Pandemie stellte den Vorstand zweier Montessori - Kindertageseinrichtungen für insgesamt 70 Kinder in den letzten anderthalb Jahren vor große Aufgaben.

Neben der Umsetzung von fortwährend neuer gesetzlicher Rahmenbedingung, mussten auch alle anfallenden Verwaltungs-, Finanzierungs- und Personalangelegenheiten ehrenamtlich fortgeführt werden. Eine große Herausforderung, die rückblickend in Zusammenarbeit mit der Elternschaft, gut gelungen ist.  

Von links nach rechts: Benjamin Heidelberg, Eva Wiese, Cathrin Klamandt, Ina Hillebrand, Lucas von Fürstenberg, Andreas Reichert, es fehlt Kerstin Grünwald


In der Villa wird endlich wieder gemeinsam auf dem Außengelände gearbeitet...

...Am 25.9.2021 haben wir uns nach langer Pause endlich einmal wieder gemeinsam auf  unserem Außengelände zum Arbeitseinsatz getroffen.

Es wurde Sand aufgefüllt, Büsche wurden geschnitten, Unkraut wurde beseitigt und viele weitere Dinge mehr!

 

Wir danken im Namen der Kinder, allen Eltern, die sich am Arbeitseinsatz beteiligt haben.

Weiterhin danken wir den Kuchenspendern, die uns so gut bei der Arbeit versorgt haben :).

Wir feiern Erntedank

Kein anderes Thema als "Fünf Brote und zwei Fische" spiegelt Erntedank besser wider. Viele Menschen werden satt und es bleibt noch viel übrig. Menschlichkeit, Freundschaft und Unterstützung kann unendlich oft geteilt werden, ohne dass jemand benachteiligt wird. Gerade dies vermittelte die Geschichte von „Jonathan mit den fünf Broten und zwei Fischen“. Gespannt lauschten die Kinder der Geschichte, teilten anschließend ein Brot und sangen ihre Lieblingslieder „Gottes Liebe ist so wunderbar“ und „Danke, für diesen guten Morgen“.


Ein Zeichen für Kinderrechte...

Das Motto des Weltkindertags am 20. September 2021 lautete „Kinderrechte jetzt!“. Gemeinsam haben wir mit unseren Kindern ihre Kinderrechte erarbeitet und gestaltetet. Die bunten Bilder hängen nun im Eingangsbereich der Kita aus. Zudem gab es an diesem besonderen Tag einen selbstgebackenen Apelkuchen und einen Spiel- und Singlkreis.